„Da ist noch Fröhlichkeit und Ironie und Rumpeln in den Straßen Berlins: “Ersatzband” heißt ein Exemplar, passenderweise …“
Bei ihren bisher seltenen Konzerten überzeugt die Band ihr Publikum mit unverkrampfter Spielfreude und zeigt dabei den Spagat zwischen der großen Geste und dem kleinen Lacher ohne dabei peinlich zu wirken.
Ersatzband & Band heißen so, weil Songwriter Thomas Heinrich einmal bei einem kleinen Festival als Ersatzband einsprang – solo versteht sich. Der Name blieb zunächst für das Ein-Mann- Projekt hängen, nach der Verstärkung durch Andrees Dolega am Schlagzeug und Valentin Münscher am Bass wurde er jedoch konsequent erweitert.
Mit der selbstveröffentlichten EP „Bringt mir die Hörner von Wilmingtons Kuh“ legte die Band ihren ersten Tonträger vor. Dieser Titel geht zurück auf ein Theaterstück von welchem im Film „Before Sunrise“ die Rede ist. Tex Rubinowitz als Wiener Lokalkolorit lädt die zwei Hauptprotagonisten Ethan Hawke und Julie Delpy zur Premiere eben jenes Stückes ein.
„… und da gehört ein wenig Ironie hinter die melancholisierend lebensbetrachtenden Texte, etwas studentisch – und dann heißt ein gesellschaftszweifelnder Revolutionssong eben Kännchen, oder Hey Hey, Mai Mai, aus der selbst-biografisierenden Lebenswelt wird wieder Musik …“
Und wie klingt das dann?
„… Ohren spitzen, das klingt tatsächlich fast wie Blobkanal [...] Oder: grafzahl mit etwas weniger Punk.“
Mit der EP konnte die Aufmerksamkeit Christoph Schrags geweckt werden, der die Band sogleich in seine Sendung „unsigned“ auf Radio Fritz einlud. Den Gassenhauer „Als Twix noch Raider hieß“ machte er zum „Fritz-unsigned- Tipp-der-Woche.“
Die selbstproduzierte EP „Bringt mir die Hörner von Wilmingtons Kuh“ kann kostenlos von der Band-Website heruntergeladen werden.
Zitate von Florian Naumann auf: http://fallen-legen.de/2010/04/ersatzband-und-band/
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